Geschäfte in denen die Auswahl das Ambiente und der Service stimmt.

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Weihnachtsbaum vom Graf von Loe

 

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Nun ist es wieder so weit gewesen
Weihnachtsbaum schlagen im Gräflichen Forst derer von Loe in Weeze am Niederrhein. Jedes Jahr ein elusteres stell dich ein bei schmackhaften Glühwein und Stockbrot. Der diesjährige Trend geht wider zur klassischen Pyramiden Form. Hier ist Weihnachten noch ein vergnügen ohne kitschigen Krempel und Kommerz.

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Tante Emma mal anders

Bei den Dingen des täglichen Gebrauchs und ihrer Beschaffung denkt man heute fast immer als erstes an einen Supermarkt. Das mag bei vielen produckten wohl auch nicht mehr anders gehen, da Geschäfte die sich auf einzelne produckt sparten spezialisiert haben Rah geworden sind. Doch warum ist das so? Geht es um den Preis, die Bequemlichkeit, oder das erledigen aller Besorgungen in möglichst kurzer Zeit? Leider wohl von allem ein bisschen. Doch ist nicht auch mit einem geringen Mehraufwand an Zeit Geld dasselbe zu erreichen? Und das eventuell dann auch noch mit besserer Qualität. Ja ich denke schon. Fielen wird jetzt der Wochenmarkt einfallen, der aber leider in der zeitlichen Verfügbarkeit ehr aus dem etwas überholten Hausfrauen Zeitalter stammt. Meine Idee ist da ehr der Bauern Markt. Und einen solchen stelle ich jetzt mahl vor.
Dinge des täglichen Bedarf sind Brot, Eier Gemüse aufschnitt Früchte und Getränke. Das gilt natürlich nur für Menschen die sich nicht nur von Konvenienz Food ernähren und dafür selber kochen. Häufig höre ich das das ja so zeitaufwendig ist und dazu auch schwierig. Dem möchte ich wiedersprechen. Kochen ist nur für den besonders zeitaufwendig und schwierig der es selten macht. Und wer es selten macht dem fehl auch die Kreativität aus einfachen zutaten immer wieder etwas Neues zu kreieren da er die Produkt nicht richtig kennt. Mit 45 Minuten Küchen Zeit pro Tag und einem sehr überschaubaren finanziellen Aufwand ist schon einiges zu bewegen. Voraussetzung ist allerdings die richtige Quelle für gute zutaten. Womit wir wieder beim Bauern Markt währen. Ein besonders schönes Exemplar ist der von frau und Herr Klader in Winnekendonk. Beide kommen gebürtig aus dem bäuerlichen Umfeld, aus dem sie auch ihre produckte beziehen. Dazu kommen Kooperationen mit einem heimischen Bäcker und selbst verarbeitete produckte. Hier gibt es 8 heimische Kartoffel Sorten, frischen Spargel aus Walbeck, selbst eingemacht gurken und Marmeladen. Alle produckte aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Doch seien sie versichert. In der Jagt Sesion gibt es Fasan von der Kusine
Und freitags immer köstliche Mais Pularden. Für den Garten und das Blumenbeet wird hier genauso gesorgt wie für eine Flasche Wein oder Apfelsaft. Hier arbeiten Leute die nicht von Video Kameras überwacht werden und in unbezahlten Überstunden regale auffüllen müssen. Natürlich werden Zitronen auch hier nicht selber angebaut und es gibt auch im Winter Salat aus dem nahegelegen niederländischem Treibhaus. Hier geht es auch nicht um besser Mensch Image sondern um Lebensmittel Versorgung in vernünftigen Zusammenspiel von regionaler Erzeugung und marktgerechter Angebots Vielfalt. So macht Tante Emma richtig sinn.

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Fleisch zwischen Frust und Lust

Die Fakten stehen fest
Fleisch ist zu billig und dadurch wird Zuviel davon verzehrt.
160gramm pro Tag sind der Durchschnitt in Deutschland.
Der Preis ist in den letzten 50 Jahren dramatisch in den Keller gerutscht.
Der gesteigerte Konsum und die dadurch rationalisierte Zucht und Mast sind ein Teufelskreis
Immer mehr immer billiger. Das kann nur schief gehen und das in vielerlei Hinsicht.
Geschmack Gesundheit sind die leidtragenden dieser Entwicklung.
Dazu kommt noch die lieblose Rationalisierung des Verkaufes in Supermärkten und Discountern.
meiner Meinung nach sollte Fleisch nur von Fleischfachverkäufern und Metzgermeistern in Metzgereien vertrieben werden die entweder selber schlachten oder von einem Schlachthof beliefert werden der nicht weiter als 40 km vom metzgereibetrieb wie als auch vom zuchtbetrieb entfernt ist. So hätte man gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Steigerung der Qualität durch Verarbeitung vor Ort. Qualifizierte Arbeitsplätze die vom Einkommen nicht nahe an der Grund Sicherung liegen. Regionale Produktion und dadurch bessere ökologische Nachhaltigkeit.
Mir ist auch klar dass das Konzept nicht ausgereift ist, doch der Ansatz ist richtig.

Um zum eigentlichen Thema dieses Artikels und meiner Einkaufs Empfehlung zu kommen
hier ein beweis das die Idee so falsch nicht sein kann. Fleischerei Simon Berns in Duisburg.
Ihr Schlachter kommt vom Niederrhein und ist dazu auch noch vollständig auf Bio produckte spezialisiert. Aber glauben sie nur nicht dass sie das auf einem Schild im Laden sehen würden.
Darum geht es hier nicht, Bio vom glücklichen Tier. Nein es geht um Qualität und Geschmack
Die man sieht und schmeckt. Nicht gutes Gewissen, sondern gute produckte, werden hier verkauft. Und das mit einer top Auswahl und Sachverstand. Schon etwas seltsam das so was in einer Stadt wie Duisburg geht, in der die Kaufkraft weit unter der von Düsseldorf liegt wo so etwas nicht mehr existiert.
Hier bekommen sie frische Thüringer Bratwürsten, und ich meine mit frisch ungekocht. Und der Rinderbraten wird vor ihren Augen aus dem Vollen pariert. Es gibt eigene Würste und das in sage und schreibe 62 arten. Hier darf man nach Kalbsbries fragen und der Tatar ist das Beste das ich kenne. Die Wurst für die echte Schimanski Ruhrpott Currywurst kommt auch von hier und das nicht umsonst. Aber was ist denn das wichtigste beim Einkaufen? Ja natürlich der Verkäufer. Hier findet man Exemplare die natürlich mit Leib und Sehle (Fleisch) denken, und dazu auch noch einen wunderbar spröden Humor und Scham haben, der meiner Meinung nach die Essenz des Ruhrgebietes ist. Das auch der Verkauf hier noch abläuft wie vor 30 Jahren hat nichts mit falsch verstandenem Konservativismus zu tun, Sonden ist einem reibungslosen Ablauf, Hygiene, und Intelligenz geschuldet. Jeder macht halt was er am besten kann und worauf er an dem Tag vorbereitet ist. Gratulation das ist weiterreichen des Feuers.
Mein Nummer 1 Fleischer.

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Die Schallplatte in Duisburg

Die Begründung für Plattenladen zu finden, fällt vielen Menschen heute schwer.

Können Sie doch bequem auf dem Sofa sitzen und sich mit Ihrem iPad quer durch Millionen von Titeln hören. Sich sogar anhand der gesuchten Musik andere Titel vorschlagen lassen, und so einen ganzen Tag im Plattenladen verbringen, ohne auch nur einen Titel kaufen zu müssen.

Der Vinyl-Liebhaber hat es da schon etwas schwerer. Er muss sich erst im Netz die digitale Variante suchen, um dann, meist in einem auf Vinyl spezialisierten Online-Shop, das … sein … Exemplar zu bestellen. Das geht, ist aber gegen alle Behauptungen nicht billiger – und bei Leibe auch nicht schneller.

Ich halte es da mit dem Spruch: „Die Ware ist das Aushängeschild des Händlers.“

Eine einfache, in der heutigen Zeit aber auch immer schwerer zu bedienende Weisheit. Und ich ergänze: „Wenn dein Händler Dich erst mal gut kennt, weiß er auch was du suchst und was nicht“.

So möchte ich hier mal eine meiner Quellen kundtun: die Schallplatte in Duisburg. Sonnenwall 12. Der Master of Vinyl „Reiner Seehöfer“ (RIP) und sein Onkel IT. Beide treffen eine eigene Auswahl aus dem unübersichtlichen Wust an Neuerscheinungen. Spezialgebiet ist hier wohl eindeutig Klassik. Aber eben nicht nur, sondern auch interessantes von Jazz über Soul bis Rock. Dazu kommt der unvergleichbare Umgangston … der, nennen wir ihn mal … interessant, ist und man im Laden Rauchen kann. Den Charme des Etablissements könnt Ihr den Bildern entnehmen.

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Die Wein Villa



Duisburger Wein

März 2002 habe ich meinen Fuß das Erste mahl bewusst  in der Duisburger Innenstad aus dem Auto gesäzt. Beruflicher gründe wegen, und mit einigen Vorurteilen über diese Stadt. Natürlich ist Duisburg nicht die Perle am Niederrhein, doch erhält man hier ehrliche Antworten auch auf dumme Fragen und Fragen auf die man selber nicht immer Antworten weis. Nach Hamburg, meiner letzten beruflichen Schaffensregion, mit seiner etwas schweigsamen und distinguierten Art, auf jeden Fall eine echte Klima Veränderung.  Um sich einer Stadt zu nähern ist meiner Meinung nach, der beste Weg, ihre vor und Nachteile zu begreifen. Vorteile können geografischer, kultureller oder  unbekannter Art sein.  Letzteres ist in Duisburg wohl der fall. Aber genug von meinen persönlichen eindrücken einer Ruhrgebiets Stadt. In einer neuen Stadt braucht man für eine gute Mahlzeit einen passablen Gemüse Händler,  einen sauberen Fleischer und einen kompetenten Weihnhändler. Alle drei sind gleich wichtig, doch fehlt einer, sind die übrigen nutzlos.  Damit komme ich zum Thema meines Lobgesanges. Eine echte Bank in Sachen Wein und Käse in Duisburg ist die Wien Villa. Einen guten Händler zeichnet als erstes die von Ihm getroffene Auswahl der Produckte aus, welche nicht nur dem Rohertrag geschuldet ist. Mindestens so wichtig sind aber auch ein realer Zugang zu den Produckten und eine profunde Kundenkäntnis. Friedhelm, Dominik und Bayjo beherrschen und beherzigen diese Regeln. Sie verkaufen nicht nur Wein sondern sie lieben ihn und das was hinter dieser  Kultur des Genusses des Rebensaftes  seit  Lukullus steht.  Die kurzweiligen Martines und die ständig zur Degustation  geöffneten  Machwerke der Winzerkunzt, machen diesen Laden einfach unersetzlich.

Zu Recht dürfen die geneigten Leser mir nun überbordendes Lob vorwerfen.

Doch war schon einer von euch da und behauptet etwas anders?

 

 

 

 

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Ein Gruß aus der Küche

Ein Gruß an die Freunde, Mitglieder und Unterstützer des Muschel-Clubs.

Ich danke unseren, sich um den Genuss verdientent gemachten Mitgliedern, für die aktive Unterstützung. Die ersten Hürden liegen hinter uns, und ich freue mich auf viele schöne Anregungen und Tips wie wir gemeinsam noch mehr Genuss in unser Leben bringen können. Und unser hart verdientes Geld wieder dem Kreislauf zuführen können.Für die die uns noch nicht kennen gibt es hier einen überblick über unser schaffen und die Beweggründe unseres Tun.


Grundlegendes